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Der DAX startete mit einem Abschlag von 0,36 Prozent bei 15.733,19 Punkten in den Tag und konnte sich inzwischen an die Nulllinie vorarbeiten. Daneben verbuchte der TecDAX zur Börseneröffnung einen Verlust von 0,2 Prozent bei 3.638,03 Zählern und tendiert derzeit um den Vortagesschlusskurs.
Eine neue Bestmarke bleibt damit in Reichweite. Den bisherigen Rekord von 15.806 Zählern hatte der deutsche Leitindex erst vor zwei Tagen erreicht.
Das Thema Inflation bleibt den Märkten weiterhin erhalten, nachdem am Vortag Daten zur US-Inflation für Unruhe sorgten: "Der unerwartet starke Anstieg der US-Inflation hat es zwar nicht geschafft, für Panik an der Börse zu sorgen. Er hat aber ausgereicht, um die Rekordjagd zu beenden", meint dazu Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners laut der dpa.
Der EuroSTOXX 50 präsentierte sich zum Handelsstart mit einem Verlust von 0,36 Prozent auf 4.088,10 Punkte und bewegt sich inzwischen nahe der Nulllinie.
Die Sorge rund um eine steigende Inflation strahlt von den USA bis nach Europa. So hatten US-Inflationsdaten für den Monat Juni die höchsten Verbraucherpreise seit 13 Jahren offenbart. Die Befürchtung der Marktteilnehmer lautet nun, dass die US-Währungshüter nun doch früher als erwartet an der Zinsschraube drehen könnten. "Die Angst, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden, ist unter Anlegern im Moment einfach riesig", heißt es im Handel mit Blick auf die US-Geldpolitik laut Dow Jones Newswires.
Außerdem wiesen Händler darauf hin, dass die Anleger kurz vor der heißen Phase der Berichtssaison der Unternehmen offenbar keine großen Risiken eingehen wollen.
So eröffnete der Dow Jones 0,09 Prozent höher bei 34.920,83 Punkten. Auch der NASDAQ Composite zieht anfänglich an und gewinnt 0,70 Prozent auf 14.780,90 Zähler.
Der Auftritt des US-Notenbankchefs Jerome Powell vor dem Finanzdienstleistungsausschuss des Repräsentantenhauses verspricht weniger falkenhaft zu werden als befürchtet. Anders als nach den unerwartet stark gestiegenen Verbraucherpreisen vermutet, ließ sich aus dem vorab veröffentlichten Redetext keine Tendenz zu einer strafferen Geldpolitik herauslesen.
Im Gegenteil: Das "Tapering", also das Zurückfahren der Anleihekäufe durch die Notenbank, sei noch ein gutes Stück entfernt, denn die Fortschritte am Arbeitsmarkt reichten bei weitem noch nicht aus, so Powell. Auch bekräftigte der Notenbankchef frühere Aussagen, dass die Inflation in diesem Jahr zwar erhöht bleiben, dann aber nachlassen werde. Die am Dienstag veröffentlichten Verbraucherpreisdaten hatten Befürchtungen geweckt, dass die US-Notenbank vielleicht doch früher als erwartet ihre Geldpolitik straffen könnte.
In Tokio gab der japanische Leitindex Nikkei letztlich 0,38 Prozent auf 28.608,49 Zähler ab.
Auf dem chinesischen Festland ging es für den Shanghai Composite ebenfalls abwärts, er verlor 1,07 Prozent auf 3.528,50 Indexpunkte. Der Hang Seng in Hongkong musste derweil einen Verlust von 0,63 Prozent auf 27.787,46 Zähler verbuchen.
Die asiatischen Märkte orientierten sich an der jäh beendeten Rekordfahrt der US-Börsen vom Vortag. Die Inflationsängste blieben nach dem gestern vermeldeten US-Inflationsschub hoch, auch wenn bis jetzt noch keine Panik ausgebrochen ist.
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