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Friday, July 30, 2021

Neue Konzernstrategie: Wie immun ist Siemens gegen Google & Co.? - WirtschaftsWoche

Einstige Rivalen wie General Electric (GE) oder Mitsubishi spielen für Siemens heute nur noch in Randbereichen eine Rolle. Wo diese Wettbewerber auf Turbinen setzen, setzt Siemens längst auf Software. Doch gerade in diesem Bereich lässt die Konkurrenz den drittwertvollsten Konzern der Bundesrepublik aussehen wie einen Zwerg. Gegen die IT-Riesen Amazon, Google, Microsoft oder Alibaba und deren Milliardenbudgets kommt Siemens nicht an. Fragt sich nur, wie Roland Busch den ungleichen Kampf gegen die IT-Größen gewinnen will.

Fragen nach der Konkurrenz von Siemens scheinen Busch mittlerweile nicht mehr kalt zu erwischen. Offenbar betreibt der Siemens-Chef die Feindbeobachtung sogar wesentlich penibler, als es auf der Bühne zur Einstimmung auf den Capital Market Day von Siemens gewirkt hat. „Wir setzen uns mit unseren Wettbewerbern generell intensiv auseinander. Mit denen, die wir hatten, wie GE. Und auch mit den Neuen. Zu verstehen, wie die Wettbewerber arbeiten, welche Ziele sie erreichen wollen, wie schnell sie agieren und welche Fehler sie gemacht haben, das gehört zu den Hausaufgaben eines jeden Managers“, sagte Busch im WirtschaftsWoche-Podcast „Chefgespräch“.

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Untersuchung der Bankenaufsicht: Deutsche Banken schneiden bei Stresstest schwach ab - DER SPIEGEL

Trotz Coronakrise wären Europas Banken auch für erhebliche wirtschaftliche Schocks gerüstet – zu diesem Ergebnis kommt der Stresstest der Bankenaufseher. Deutsche Institute schneiden aber unterdurchschnittlich ab.
Bankenviertel in London

Bankenviertel in London

Foto: DANIEL LEAL-OLIVAS/ AFP
hej/dpa

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Amazon enttäuscht Anleger – trotz Gewinnzuwachs! Aktie fällt um sieben Prozent - BILD

Obwohl der Online-Händler Amazon im zweiten Quartal 2021 gute Zahlen geschrieben hat, sinkt die Aktie – denn Anleger sind unzufrieden wegen der Prognosen fürs laufende Quartal
Obwohl der Online-Händler Amazon im zweiten Quartal 2021 gute Zahlen geschrieben hat, sinkt die Aktie – denn Anleger sind unzufrieden wegen der Prognosen fürs laufende QuartalFoto: Michel Spingler/dpa

6,6 Milliarden Euro Nettogewinn – und trotzdem kann Amazon den Erwartungen nicht gerecht werden.

Im abgelaufenen zweiten Quartal profitierte der weltgrößte Online-Händler zwar weiter vom Trend zum Einkauf im Internet und florierenden Cloud-Diensten – verfehlte die hohen Markterwartungen aber dennoch.

► In den drei Monaten bis Ende Juni steigerte der Konzern den Nettogewinn im Jahresvergleich um 50 Prozent auf 7,8 Milliarden Dollar (6,6 Milliarden Euro). Die Erlöse wuchsen um 27 Prozent auf 113,1 Milliarden Dollar (95 Milliarden Euro) und knackten im dritten Quartal in Folge die 100-Milliarden-Marke. Im Heimatmarkt Nordamerika lag das Wachstum aber nur bei 22 Prozent.

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Das Hauptproblem: Amazon rechnet nach den Rekorderlösen in der Corona-Krise mit einem Abflauen des Shopping-Booms im Internet.

Der Konzern stieß Anleger am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit einer überraschend verhaltenen Prognose für das laufende Vierteljahr vor den Kopf. Die Aktie geriet nachbörslich zeitweise mit mehr als sieben Prozent ins Minus. Kein optimaler Einstand für den neuen Vorstandschef Andy Jassy (53), der das Spitzenamt Anfang des Monats erst von Konzerngründer Jeff Bezos (57) übernahm.

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Andy Jassy ist seit dem 5. Juli neuer Amazon-Chef
Andy Jassy ist seit dem 5. Juli neuer Amazon-ChefFoto: Mike Blake/REUTERS

Wachstumsprognose „nur“ bei 16 Prozent

Angesichts der ohnehin schon hohen US-Verbraucherausgaben und der diesmal ins zweite Quartal vorgezogenen Rabattschlacht „Prime Day“ hatten Analysten mit besseren Geschäften gerechnet. Für Enttäuschung sorgte aber besonders die Prognose für das laufende Vierteljahr.

Der Konzern stellte Erlöse von bis zu 112 Milliarden Dollar (94 Mrd. Euro) in Aussicht, was einer deutlichen Abschwächung des Wachstums auf maximal 16 Prozent entspricht – für Amazons Verhältnisse bescheiden. Finanzchef Brian Olsavsky betonte in einer Konferenzschalte, dass die Messlatte durch die starken Ergebnisse im Vorjahr besonders hoch liege.

Angesichts zunehmender Corona-Impfungen dürften die Leute laut Olsavsky auch wieder stärker im klassischen Einzelhandel einkaufen gehen – wenngleich die grassierende Delta-Variante des Virus inzwischen wieder für neue Ungewissheit sorgt. Amazons Investoren müssen sich jedenfalls auf Abstriche einstellen.

Allerdings wies die Bilanz auch einige große Stärken auf. So erhöhte Amazons – wegen ihrer hohen Gewinnspannen äußerst lukrative – Cloud-Plattform AWS, die vielen Unternehmen und Apps IT-Dienste und Speicherplatz im Netz bietet, die Erlöse um kräftige 37 Prozent auf 14,8 Milliarden Dollar (12 Mrd. Euro).

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Amazon-Aktie nach Zahlen vorbörslich tief im Minus: Umsatz und Gewinn kräftig gestiegen - finanzen.net

Der weltgrößte Online-Händler Amazon rechnet nach Rekorderlösen in der Corona-Krise mit einem Abflauen des Shopping-Booms im Internet. Der Konzern stieß Anleger am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit einer überraschend verhaltenen Prognose für das laufende Vierteljahr vor den Kopf. Kein optimaler Einstand für Vorstandschef Andy Jassy, der das Amt Anfang Juli von Konzerngründer Jeff Bezos übernahm.

Im zweiten Quartal profitierte Amazon zwar weiter vom Trend zum Einkauf im Internet und florierenden Cloud-Diensten, verfehlte aber die Markterwartungen. Der Konzern steigerte den Nettogewinn im Jahresvergleich um 50 Prozent auf 7,8 Milliarden Dollar (6,6 Mrd Euro). Die Erlöse wuchsen um 27 Prozent auf 113,1 Milliarden Dollar. Im Heimatmarkt Nordamerika lag das Wachstum bei 22 Prozent.

Angesichts der ohnehin hohen US-Verbraucherausgaben und der vorgezogenen Rabattschlacht "Prime Day" hatten Experten mit besseren Geschäften gerechnet. Für Enttäuschung sorgte besonders die Prognose für das laufende Vierteljahr. Der Konzern stellte Erlöse bis zu 112 Milliarden Dollar in Aussicht, was einer deutlichen Abschwächung des Wachstums auf maximal 16 Prozent entspricht - für Amazons Verhältnisse bescheiden. Finanzchef Brian Olsavsky betonte in einer Konferenzschalte, dass die Messlatte durch die starken Ergebnisse im Vorjahr besonders hoch liege.

Verbraucher in vielen Ländern hatten damals ihre Einkäufe aus Furcht vor Ansteckungen und wegen wochenlanger Lockdowns ins Internet verlagert. Die deutsche Branche rechnet jedoch trotz der Warnsignale vorläufig nicht mit einem Ende des Booms. Der Onlinehandel werde wahrscheinlich auch im laufen Quartal wieder um rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum wachsen, sagte der Sprecher des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland, Frank Düssler. Für 2021 rechnet der Verband in Deutschland mit E-Commerce-Umsätzen von mehr als 100 Milliarden Euro.

Amazon-Finanzchef Olsavsky sagte, angesichts zunehmender Corona-Impfungen dürften die Leute wieder stärker im klassischen Einzelhandel einkaufen gehen - wenngleich die Delta-Variante des Virus inzwischen wieder für neue Ungewissheit sorgt. Amazons Investoren müssen sich jedenfalls auf Abstriche einstellen. Allerdings wies die Bilanz auch Stärken auf. So erhöhte Amazons lukrative Cloud-Plattform AWS, die vielen Unternehmen und Apps IT-Dienste und Speicherplatz im Netz bietet, die Erlöse um 37 Prozent auf 14,8 Milliarden Dollar.

Zudem entwickelt sich das Geschäft mit Online-Werbung zu einer immer wichtigeren Ertragsstütze. Die Sparte, in der die entsprechenden Einnahmen ausgewiesen werden, steigerte den Umsatz um 87 Prozent auf 7,9 Milliarden Dollar. Es war das letzte volle Vierteljahr, in dem Bezos als Vorstandschef die Geschäfte führte. Am 5. Juli reichte der Top-Manager das Zepter an Jassy weiter, der zuvor für die Cloud-Dienste verantwortlich war. Als Vorsitzender des Verwaltungsrats dürfte Bezos' Einfluss von Bezos allerdings groß bleiben.

Ärger bekam Amazon unterdessen in Europa: Die Luxemburger Datenschutzbehörde belegte das Unternehmen mit einer Strafe von 746 Millionen Euro, wie Amazon im ausführlichen Quartalsbericht bekanntgab. Die Begründung der Behörde CNPD sei, dass Amazon gegen die Europäische Datenschutzgrundverordnung verstoßen habe. Der Konzern wies den Vorwurf zurück. Man habe keine Kundendaten an Dritte weitergegeben.

Die Amazon-Aktie zeigt sich im frühen US-Handel an der NASDAQ zeitweise 7,30 Prozent schwächer bei 3'337,81 US-Dollar.

Redaktion finanzen.net / dpa-AFX

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Bildquellen: Sundry Photography / Shutterstock.com, Jonathan Weiss / Shutterstock.com

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Konjunktur-Erholung: Deutsche Wirtschaft wächst wieder | tagesschau.de - tagesschau.de

Stand: 30.07.2021 12:43 Uhr

Nach dem Einbruch wegen der dritten Corona-Welle hat in Deutschland ein deutlicher Aufschwung eingesetzt. Im Frühjahr wuchs die Wirtschaft um 1,5 Prozent. Allerdings bremste der Materialmangel die Erholung.

Das Ende des Corona-Lockdowns hat die deutsche Wirtschaft im Frühjahr wieder in Schwung gebracht. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs im Vergleich zum Vorquartal zwischen April und Juni um 1,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Daten bekanntgab. In den ersten drei Monaten des Jahres war die Wirtschaft noch um 2,1 Prozent eingebrochen. Grund war die dritte Corona-Welle.

Mit der Öffnung des Einzelhandels sind nun vor allem die Konsumausgaben in Deutschland deutlich gestiegen. Experten erwarten, dass sich das Wachstumstempo in den Sommermonaten noch beschleunigt. So könnte die Wirtschaftsleistung bereits im derzeitigen dritten Quartal schon wieder das Vorkrisenniveau erreichen.

Experten hatten mehr erwartet

Als Risiko auch für die Konjunktur gilt allerdings die Delta-Variante des Coronavirus, die sich weltweit ausbreitet. Auch wird die Industrie nach wie vor durch gestörte Lieferketten und fehlende Vorprodukte stark belastet. Viele Betriebe können ihre Aufträge derzeit nur mit starker Verzögerung abarbeiten.

Ökonomen gehen davon aus, dass die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr um 3,2 bis 3,9 Prozent wächst - so die Prognosen der Forschungsinstitute. Die Bundesbank hatte ihre Prognose zuletzt angehoben. Nun gehen die Währungshüter davon aus, dass die Wirtschaftsleistung um 3,7 Prozent zunimmt.

Für das zweite Quartal hatten Experten ein etwas stärkeres Konjunkturplus erwartet. "Das ist eine kleine Enttäuschung", so Jens-Oliver Niklasch, Volkswirt bei der LBBW. "Immerhin sieht man, dass die Wirtschaft kräftig anspringt, sobald die pandemiebedingten Einschränkungen gelockert werden." Nach Einschätzung von Thomas Gitzel, Chefökonom der VP Bank, hätte es noch zu "mehr gereicht, wenn nicht die Materialknappheit gewesen wäre".

Stärkeres Wachstum in Südeuropa

Vertreter der deuschen Industrie mahnten zur Vorsicht. "Die aktuell gute Lage in der deutschen Wirtschaft darf nicht über drohende Konjunkturrisiken hinwegtäuschen", sagt Joachim Lang, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI). Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Martin Wansleben, erklärte, der Weg aus der Krise sei "kein Selbstläufer". Vieles hänge vom weiteren Verlauf der Pandemie ab.

Was den deutschen Exporteuren hilft: Auch in anderen europäischen Ländern erholt sich die Wirtschaft spürbar. Besonders stark fiel das Wachstum zwischen April und Juni in Portugal (4,9 Prozent) und Österreich (4,3 Prozent) aus. Auch die großen Volkswirtschaften Spanien (2,8 Prozent) und Italien (2,7 Prozent) verzeichneten ein starkes Plus. Insgesamt nahm die Wirtschaftsleistung in der Euro-Zone im zweiten Quartal um zwei Prozent zu.

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KOMMENTARE

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weingasi1 30.07.2021 • 15:33 Uhr

Am 30. Juli 2021 um 15:17 von Adeo60

@andi13, 15:17 Sorry, aber es ist doch zunächst einmal eine tolle Botschaft, dass die meisten Arbeitsplätze - auch dank Kurzarbeit - gerettet werden konnten. Sie können doch jetzt nicht von großen Lohnerhöhungen fabulieren. Die Rentner werden als erste den Aufschwung zu spüren bekommen. ___ Da bin ich Ihrer Meinung, wobei einige Gruppen durchaus Boni verdient hätten, wie z.B. die Mitarbeiter im Handel, die die ganze Zeit unter erschwerten Bedingungen durcharbeiten mussten, sowie die med. Mitarbeiter, soweit die Boni noch nicht erfolgt sind. In anderen Bereichen, wie im ÖD sind teilweise Vergünstigungen gewährt worden, die ich teilweise beim besten Willen nicht nachvollziehen kann.

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