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Saturday, October 16, 2021

US-Immobilienpreise: Selbst Milliardäre müssen warten - WirtschaftsWoche

Mein Nachbar Nate hat die hohen Lebenshaltungskosten in Kalifornien jetzt satt. Er hat die Hoffnung aufgegeben, dass seine Kinder und Enkel, die in Arizona und Oregon wohnen, in seine Nähe ziehen. „Das ist finanziell nicht mehr zu machen“, sagt er. Im Sommer hat Nate deshalb sein Haus auf den Markt gebracht. Ein typisches, am Hang klebendes Holzhaus mit drei Zimmern, auf 220 Quadratmeter verteilt. Mit Blick auf den Pazifik. Allerdings muss er sich seine enge Hauseinfahrt mit dem Nachbarn teilen. Sein Makler riet zu einem Preis von 1,4 Millionen Dollar. Nate schlug 450.000 Dollar drauf. Innerhalb einer Woche war es an ein Paar aus Los Angeles verkauft - für 1,8 Millionen Dollar. Nate hat sich nun für 600.000 Dollar ein Wohnmobil in der Größe eines Einfamilienhauses gekauft und will mit seiner Frau in den nächsten beiden Jahren durch die USA touren. Damit hat er das Problem vieler Hausbesitzer für sich gelöst, die verkaufen möchten, aber keinen neuen, vor allem erschwinglichen, Ersatz finden.

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