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Es handele sich vor allem um die Pritschenwagen-Version des Sprinters von Mercedes-Benz Vans. Nach Darstellung von Daimler ist die Nutzung des ergänzenden Parkraums bei Hannover "ein völlig normaler Vorgang in der Automobilproduktion". Das Areal im Südosten der niedersächsischen Landeshauptstadt sei eine von weltweit mehreren Logistikflächen, die für das zwischenzeitliche Abstellen der Wagen infrage kämen.
"Die Gründe für eine Zwischenlagerung von Fahrzeugen sind vielfältig", erläuterte das Unternehmen. Konkret geht es um die Versorgungskrise bei Halbleitern - das derzeit wohl größte Problem der Industrie. Eine sehr große Zahl fast fertiger Autos kann nicht an die Kunden ausgeliefert werden, weil es an Chips mangelt. Anbieter wie Volkswagen (Volkswagen (VW) vz), BMW oder die Lkw-Sparte von Daimler müssen wegen der Knappheit an Elektronik-Bauteilen teilweise ähnlich verfahren. Wie lange diese noch dauere, lasse sich nicht verlässlich sagen, hieß es bei Mercedes-Benz Vans: "Die Situation ist immer noch volatil."
Aktien von Daimler standen schlussendlich 2,04 Prozent im Plus bei 83,22 Euro.
/jap/DP/men
HANNOVER/STUTTGART (dpa-AFX)
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