Während andere Autobauer wegen Chipmangels Kurzarbeit anmelden müssen, trotzt Tesla auch im dritten Quartal den Störungen der globalen Lieferketten. Der Konzern fährt seinen dritten Quartalsgewinn in Folge ein und erzielt dabei ein Rekordergebnis.
Tesla hat trotz des weltweiten Chipmangels die Erwartungen der Experten übertroffen. Der Umsatz habe im dritten Quartal bei knapp 13,8 Milliarden Dollar gelegen, teilte der E-Auto-Pionier am Mittwoch nach US-Börsenschluss mit. Analysten hatten 13,6 Milliarden vorhergesagt, ein Anstieg von knapp 55 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Der Gewinn stieg im Jahresvergleich um 389 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar. Anleger reagierten dennoch verhalten, im nachbörslichen Handel gab die Tesla-Aktie zunächst leicht nach.
Tesla ist laut Analysten vertikal stärker integriert als andere Autobauer, weshalb der Autobauer bisher besser als die Konkurrenz durch die Chipkrise gekommen ist. Der Ausbau der neuen Fabriken liege weiter im Plan, teilt der US-Konzern weiter mit. In Brandenburg seien die Tests der Maschinen gut fortgeschritten. Es werde erwartet, hier die letzte Genehmigung bis zum Ende des Jahres zu erhalten.
Tesla hatte bereits Anfang des Monats einen Auslieferungsrekord bekannt gegeben. Mit 241.391 Fahrzeugen verzeichnete der US-Konzern einen Anstieg um 73 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Für Tesla war es das sechste Quartal mit Zugewinnen. Der E-Auto-Hersteller hatte vor kurzem seine Mitarbeiter zur Höchstleistung aufgefordert. Die Angestellten sollten sich anstrengen, um Produktionsprobleme Anfang des dritten Quartals aufzufangen.
Rekordergebnis eingefahren: Chipmangel bremst Tesla nicht - n-tv NACHRICHTEN
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