
Der DAX startete 0,44 Prozent tiefer bei 15.518,59 Punkten und bewegt sich weiterhin in der Verlustzone. Dabei fällt er kurzzeitig knapp unter die Marke von 15.500 Punkten, kann sich aber schnell wieder fangen. Der TecDAX gab zu Handelsbeginn um 0,21 Prozent auf 3.718,42 Zähler nach und bleibt schwach.
Zum Start in die neue Woche geben die deutschen Indizes nach. Daten zum chinesischen Wirtschaftswachstum, das im dritten Quartal noch schwächer ausgefallen ist als ohnehin bereits erwartet, trüben die Stimmung.
Stützend wirkt hingegen die US-Bilanzsaison, die in dieser Woche mit zunehmend mehr Zahlenvorlagen weitergeht. "Der Beginn der US-Berichtssaison macht Appetit auf mehr", bringt Marktexperte Timo Emden laut dpa-AFX die Stimmung vieler Anleger auf den Punkt.
Der EuroSTOXX 50 verlor zur Eröffnung 0,12 Prozent auf 4.177,73 Indexpunkte und rutscht nun weiter ab.
Die europäischen Börsen legen zum Start in die neue Woche den Rückwärtsgang ein. Schwachen Wirtschaftsdaten aus China stehen gute Vorgaben aus den USA gegenüber, wo die Berichtssaison bislang erfreulich verläuft. Auch heute dürfte der Blick auf Konjunkturdaten aus den USA gehen: Die US-Industrie veröffentlicht Produktionszahlen für September.
Bei den Anlegern weiterhin präsent bleiben jedoch auch die Sorgen um die Energie- und Rohstoffpreise sowie um die Inflation oder um Lieferkettenprobleme.
Der US-Leitindex Dow Jones legte bereits zum Handelsstart zu und baute die Gewinne immer weiter aus. Schlussendlich ging das Börsenbarometer 1,09 Prozent im Plus bei 35.294,76 Zählern in den Feierabend. Der Techwerteindex NASDAQ Composite zeigte die gleiche Tendenz und schloss 0,5 stärker bei 14.897,34 Punkten.
Anleger hatten sich bereits voll und ganz auf die gerade begonnene Bilanzsaison eingeschworen. Dabei wird bei der Zahlenvorlage der Unternehme besonders darauf geachtet, wie sich Inflation und Lieferkettenprobleme in den Betriebsergebnissen niedergeschlagen haben. Am heutigen Freitag veröffentlichte die Großbank Goldman Sachs ihre Kennzahlen für das dritte Quartal.
Als Antrieb wirkten auch starke Daten zum US-Einzelhandel, die vorbörslich veröffentlicht wurden. Weiterhin konnten die Importpreise etwas weniger steigen als zuvor angenommen. Der New Yorker Konjunkturindex fiel dagegen schwächer aus als von den Experten prognostiziert.
In Japan ging der Leitindex Nikkei um 0,16 Prozent schwächer bei 29.025,46 Punkten aus dem Handel.
An der Börse in Shanghai verlor der Shanghai Composite bis zum Handelsschluss 0,12 Prozent auf 3.568,14 Einheiten. In Hongkong beträgt das Minus beim Hang Seng ggen 9:45 Uhr unserer Zeit 0,31 Prozent auf 25.251 Stellen.
Konjunkturdaten aus China dämpfen zu Wochenbeginn die Stimmung. Die chinesische Wirtschaft ist im dritten Quartal langsamer gewachsen als erwartet: Das Bruttoinlandsprodukt Chinas wuchs im Zeitraum Juli bis September um 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr und verlangsamt sich damit deutlich gegenüber dem Vorquartal. Anleger hoffen nun, dass die Regierung die Konjunktur durch entsprechende Programme anschieben könnte.
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