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Tuesday, October 5, 2021

Evergrande: Weiterer chinesischer Immobilienentwickler bedient Anleihe nicht - Handelsblatt

Evergrande-Immobilien in Qidong

Am Montag geriet ein weiterer Immobilienentwickler in China in Zahlungsverzug.

(Foto:&#160Bloomberg)

Düsseldorf Nach dem hochverschuldeten Immobilienkonzern Evergrande ist ein weiterer chinesischer Bauträger in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Die Fantasia Holdings Group konnte am Montag eine ausstehende Anleihe sowie fällige Kredite nicht bedienen, wie aus einer Börsenmitteilung des Unternehmens hervorgeht.

Zwar ist Fantasia deutlich kleiner als Evergrande, dennoch wächst nach dem Zahlungsverzug eines weiteren Bauträgers die Sorge vor einem Dominoeffekt auf dem chinesischen Immobilienmarkt. Denn dieser trägt rund ein Viertel zur Wirtschaftsleistung der Volksrepublik bei und war zuletzt ein wichtiger Wachstumsmotor. Inzwischen schwächt sich das Wachstum auf dem Markt jedoch spürbar ab.

Evergrande und Fantasia dürften erst der Anfang einer Konsolidierung auf dem chinesischen Immobilienmarkt sein, glaubt Ulrich Stephan, Chefanlagestratege für Privat- und Firmenkunden bei der Deutschen Bank. Er geht davon aus, dass noch im laufenden Jahr mehrere besonders hochverschuldete chinesische Immobilienentwickler abgewickelt werden könnten. „Das dürfte die Nervosität an den internationalen Kapitalmärkten weiterhin hoch halten“, glaubt er.

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Evergrande: Weiterer chinesischer Immobilienentwickler bedient Anleihe nicht - Handelsblatt
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Captain James T. Kirk fliegt mit Blue Origin ins All - heise online

Umstrittenes Finanzinstitut: Warburg-Chef Olearius legt sein Amt nieder - DER SPIEGEL

Joachim Olearius verlässt die Geschäftsführung der Bank M.M. Warburg, die wegen dubioser Steuerdeals in die Schlagzeilen geraten war. Damit wird die Führung der Bank von der Eigentümerfamilie getrennt.
Hauptsitz der Warburg-Bank in Hamburg (Archivbild): erneuter Umbau der Führungsriege

Hauptsitz der Warburg-Bank in Hamburg (Archivbild): erneuter Umbau der Führungsriege

Foto:

BODE / imago images/Hanno Bode

mic/baz

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Umstrittenes Finanzinstitut: Warburg-Chef Olearius legt sein Amt nieder - DER SPIEGEL
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DAX im Plus -- GRENKE senkt Neugeschäftsprognose -- Infineon nimmt weiteres Wachstumsjahr ins Visier -- Conti sieht noch kein Ende der Chipkrise -- E.ON, Compleo, HelloFresh im Fokus - finanzen.net

Am Dienstag startet der deutsche Leitindex einen Stabilisierungsversuch über der 15.000er Marke.

Der DAX legte zur Handelseröffnung um minimale 0,13 Prozent auf 15.055,40 Punkte zu und baut das Plus nun weiter aus. Der TecDAX kann daneben sogar noch deutlicher zulegen, obwohl er marginale 0,06 Prozent schwächer bei 3.620,40 Einheiten in den Tag gestartet war.

Nach dem schwachen Wochenstart setzt sich der DAX am Dienstag nun wieder etwas über der runden Marke von 15.000 Zählern ab. In diesem Bereich liegen auch die 200-Tage-Linien, die als längerfristige Trendbarometer dienen. Ein Rutsch unter diese Linien würde da Chartbild merklich eintrüben.

Marktteilnehmer trauen Erholungsversuch nach drei Verlusttagen in Folge noch nicht: "Die Situation bleibt weiterhin angespannt und viele negative Impulse wirken derzeit auf die Finanzmärkte ein", zitiert die dpa den Marktexperte Andreas Lipkow von comdirect. Sorge bereite den Anlegern die Situation am chinesischen Immobilienmarkt sowie die weiter steigenden Energieträgerpreise.

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Anleger an den europäischen Aktienmärkten wagen sich am Dienstag etwas aus ihrer Deckung.

Der EuroSTOXX 50 kann derzeit Gewinne verzeichnen. Er hatte den Tag zuvor mit einem kleinen Aufschlag von 0,16 Prozent auf 4.002,61 Punkte begonnen.

Damit setzt sich die Konsolidierung fort, getragen am Dienstag insbesondere von Kursgewinnen im zuvor schwächelnden Technologiesektor. Doch Händler an Europas Börsen sehen eigentlich wenig Kaufgründe, heißt es. Sorgen bezüglich der Inflation, der Wirtschaft, aber auch vor Umsatzausfällen durch die Lieferkettenprobleme belasten derzeit.

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Die US-Börsen wiesen zum Wochenstart negative Vorzeichen aus.

So eröffnete der US-Leitindex Dow Jones baute seine Verluste im Handelsverlauf aus und verabschiedete sich mit einem Abschlag von 0,94 Prozent bei 34.003,58 Punkten aus dem Handel. Auch der NASDAQ Composite rutschte zum Wochenstart deutlich ab und verlor 2,14 Prozent auf 14.255,48 Zähler.

"Die Inflation, die Energiekrise, die Probleme mit der Versorgungskette, das stotternde Wirtschaftswachstum, die Sorge, dass die Zinssätze eher früher als später steigen könnten, und Chinas andauerndes Evergrande-Schuldenproblem stehen nach wie vor im Vordergrund", erklärte AJ-Bell-Analyst Russ Mould laut Dow Jones Newswires, was auf die Anlegerstimmung drückte.

Darüber hinaus besserte die Ölallianz OPEC+ trotz einer hohen Nachfrage ihr Ölangebot nicht nach. Anderslautende Hoffnungen wurden damit enttäuscht.

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In Asien tendierten die Märkte am Dienstag in verschiedene Richtungen.

In Japan fiel der Leitindex Nikkei bis Handelsende um 2,19 Prozent zurück auf 27.822,12 Punkte.

Die Börse in Shanghai blieb auch am Dienstag wegen der Nationalfeiertage geschlossen. In Shanghai dauert die Feiertagspause, auch "Goldene Woche" genannt, bis einschließlich diesen Donnerstag an. Zuletzt war auf dem chinesischen Festland der Shanghai Composite am vergangenen Donnerstag um 0,90 Prozent auf 3.568,17 Zähler gestiegen. In Hongkong ging es für den Hang Seng am Dienstag schlussendlich um 0,28 Prozent nach oben auf 24.104,15 Einheiten.

Sorgen vor einer nachhaltig hohen Inflation angesichts immer weiter steigender Energiepreise und damit verbundene Befürchtungen einer Konjunktureintrübung belasteten die Stimmung.

Im Blick stand derweil weiterhin der Immobilienriese Evergrande, dessen Aktien weiterhin vom Handel ausgesetzt sind. Daneben rückte mit Fantasia ein weiterer Immobilienkonzern mit finanziellen Problemen in den Fokus. "Evergrande kam und ging. Wir haben uns darüber Sorgen gemacht, dann haben wir beschlossen, dass alles in Ordnung ist und es ein lokal begrenztes Ereignis und kein systemisches bleiben wird. Jetzt haben wir Fantasia", so ein ING-Analyst.

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DAX im Plus -- GRENKE senkt Neugeschäftsprognose -- Infineon nimmt weiteres Wachstumsjahr ins Visier -- Conti sieht noch kein Ende der Chipkrise -- E.ON, Compleo, HelloFresh im Fokus - finanzen.net
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Oberhalb von 15.000 Punkten: DAX dürfte sich stabilisieren | tagesschau.de - tagesschau.de

Marktbericht

Stand: 05.10.2021 07:52 Uhr

Nach dem schwachen Wochenstart dürfte sich der DAX heute zum Handelsstart wieder etwas fangen und sich oberhalb der Marke von 15.000 Punkten stabilisieren. Aber alte Probleme bleiben und neue kommen hinzu.  

Fachleute rechnen damit, dass der DAX heute mit Aufschlägen in den Handel starten wird. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex vor Handelsbeginn 0,3 Prozent höher bei 15.080 Punkten. Gestern hatte der deutsche Leitindex 0,8 Prozent auf 15.037 Punkte verloren und damit an sein Minus von fast zweieinhalb Prozent aus der Vorwoche angeknüpft. Ob der Abwärtsdruck jetzt nachhaltig nachlässt?

"Aus fundamentaler Sicht reißen die Probleme nicht ab und werden die Risikofaktoren für den Aktienmarkt nicht weniger", sagte Jochen Stanzl, Marktanalyst vom Handelshaus CMC Markets. Gesprächsthema Nummer eins sei auf dem Börsenparkett neben dem drohenden Zusammenbruch des chinesischen Immobilien-Giganten Evergrande die Inflation sowie die Reaktion der Notenbanken auf die Preissteigerungen.

Es gibt weitere Belastungsfaktoren. Zuletzt hätten steigende Anleiherenditen die Bewertungsfrage aufgeworfen, hieß es bei der Credit Suisse. Wenn sich mit Anleihen wieder Rendite erzielen lässt, könnte das dafür sorgen, dass Investoren Gelder vom Aktienmarkt abziehen. Die Anleger scheuten zunehmend das Risiko, so die Analysten. Auf Sicht von drei bis sechs Monaten bleiben die Credit-Suisse-Experten aber weiter optimistisch für Aktien.

Der steigende Ölpreis ist ebenfalls ein Thema, das den Konjunkturaufschwung und damit auch den Aktienmarkt bremsen könnte. Die Ölallianz Opec+ wird ihre Tagesproduktion trotz der Knappheit am Weltmarkt im November nur um die bereits geplante Menge anheben. Der Preis für die US-Sorte WTI stieg zeitweise auf den höchsten Stand seit rund sieben Jahren, auch die Nordsee-Sorte Brent verteuerte sich.

Die Vorgaben aus den USA fallen nicht gerade einladend aus für die nach Orientierung suchenden Investoren: Der Dow Jones schloss am Montag 0,9 Prozent tiefer auf 34.002 Punkten. Der technologielastige Nasdaq gab 2,1 Prozent auf 14.255 Punkte nach, der breit gefasste S&P 500 büßte 1,3 Prozent auf 4300 Punkte ein.

Vor allem Technologie-Aktien gaben nach. Die Anteilsscheine von Apple, Facebook, Microsoft, Alphabet und Amazon fielen zwischen 2,1 und 4,9 Prozent. Facebook machte zudem der Ausfall seiner App sowie der Whatsapp- und Instagram-App bei Zehntausenden Benutzern zu schaffen.

Auch in Asien überschattet der hohe Ölpreis den Aktienhandel. Vasu Menon, Executive Director of Investment Strategy bei der OCBC Bank fügt hinzu, dass weiterhin Sorgen um die Entwicklung bei dem angeschlagenen Immobilienkonzern China Evergrande hinzukämen. Der Handel mit den Aktien des Unternehmens war am Montag ausgesetzt worden.

Der MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien außerhalb Japans fiel um bis zu 1,3 Prozent und verzeichnete damit den dritten Rückgang in Folge. In Japan fiel der Nikkei zeitweise um deutlich mehr als zwei Prozent.

Deutschlands zweitgrößter Autozulieferer Continental stemmt sich gegen die verschärfte Chipkrise. Das Problem dürfte so bald nicht vorbei sein, schätzt Vorstandschef Nikolai Setzer. "Wir sehen, dass sich diese Effekte wohl noch weiter bis in das Jahr 2022 ziehen werden", sagte er. "Viele Marktbeobachter gehen davon aus, dass erst ab 2023, wenn höhere Kapazitäten bei den Chipherstellern verfügbar sind, eine deutliche Besserung eintritt."

Die Autobauer selbst suchen ebenfalls weiter händeringend nach Elektronikteilen. Opel etwa muss seine Produktion in Eisenach über mehrere Monate aussetzen, VW fährt wochenweise Kurzarbeit, BMW warnt vor anhaltenden Folgen des Mangels.

Gestern waren neben der Plattform des Online-Netzwerks auch die zum Facebook-Konzern gehörenden Dienste WhatsApp und Instagram ausgefallen. Internet-Experten vermuteten einen Fehler in Einstellungen für die Infrastruktur, über die Nutzer Facebooks Ressourcen erreichen.

Dadurch seien die Dienste nicht mehr im Netz auffindbar gewesen. Facebook selbst sprach lediglich von "Netzwerk-Problemen". Die Facebook-Aktie schloss mit einem Minus von knapp fünf Prozent. Auch danach war das Unternehmen an der Börse immer noch rund 920 Milliarden Dollar wert. Nachdem die Störung behoben war, legte der Kurs im nachbörslichen Handel zeitweise um 0,55 Prozent zu.

Wie integer sind Fed-Notenbanker?

Auch abseits von der Geldpolitik sorgt die US-Notenbank Fed für Aufmerksamkeit: Die amerikanische Senatorin Elizabeth Warren hat die US-Börsenaufsicht SEC aufgefordert, die Handelsaktivitäten von hochrangigen Notenbankern zu untersuchen. In einem Brief an die SEC nannte die Demokratin Warren auch Fed-Vize Richard Clarida, der Medienberichten zufolge im Februar 2020 von Anleihen auf Aktien umschichtete. Gutes Timing: Clarida passte demnach sein Portfolio einen Tag vor einer wichtigen Ankündigung von Fed-Chef Jerome Powell an. Powell warnte damals vor Risiken durch das Coronavirus und versprach eine Reaktion der Fed, falls dies notwendig werden sollte.

Die Berichte über die Finanzaktivitäten der Fed-Vertreter dürften ernsthafte Fragen mit Blick auf mögliche Interessenkonflikte aufwerfen, schrieb Warren. Sollten die Aktivitäten auf dem Wissen der Fed-Vertreter, das marktbewegend und nicht-öffentlich sei, basieren, könnten sie womöglich illegal gewesen sein. Ein SEC-Sprecher lehnte einen Kommentar dazu ab.

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Facebook blamiert sich mit Ausfall und Wut-Algorithmus - WELT

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Monday, October 4, 2021

Mögliche Interessenkonflikte: US-Notenbank durchleuchtet Finanzgeschäfte der eigenen Banker - DER SPIEGEL

Gerade erst hatte Senatorin Elizabeth Warren die Transaktionen hochrangiger Banker kritisiert – nun kündigt die US-Notenbank Fed eine Untersuchung an. Dabei soll es um Ethik und Legalität der Deals gehen.
Fed-Gebäude in Washington (Archivbild)

Fed-Gebäude in Washington (Archivbild)

Foto: Kevin Lamarque / REUTERS
jok/Reuters

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Mögliche Interessenkonflikte: US-Notenbank durchleuchtet Finanzgeschäfte der eigenen Banker - DER SPIEGEL
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Ukraine-Krieg im Ticker: DAX schließt tief im Minus -- US-Börsen schließen uneinheitlich -- Siemens Energy neue Struktur -- CTS Eventim macht Gewinn -- ADLER Group, Lufthansa, Snap, Zoom im Fokus - finanzen.net

Der deutsche Aktienmarkt brach seine Erholung am Dienstag bereits wieder ab. Der DAX fiel bereits zur Eröffnung zurück und bewegte sich au...