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Saturday, October 2, 2021

Schillernder Fankult: Der Merchandise-Hype um Elizabeth Holmes - DER SPIEGEL

Poster, Kaffeetassen, T-Shirts: Onlineshops bieten Fanartikel rund um die einstige Start-up-Milliardärin Elizabeth Holmes an. Die »Holmies« stört nicht, dass der Erfolg der Silicon-Valley-Ikone wohl erschwindelt war.
Elizabeth Holmes vor Gericht

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Foto: NICK OTTO / AFP
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TecDax-Konzern: Softwarehersteller: Nemetschek drängt vom Bau auf den roten Teppich - Handelsblatt

München Blickt Nemetschek-Chef Axel Kaufmann aus dem Fenster seines Büros, dann sieht er die Halle des früheren Flughafens von München. Der Riemer Airport ist zwar schon lange dicht, einen Senkrechtstarter gibt es aber doch: Kaufmanns Softwarefirma beziehungsweise deren Aktienkurs. Seit Jahresbeginn haben die Papiere fast die Hälfte an Wert gewonnen – und damit den TecDax weit hinter sich gelassen.

Die Rally ist nicht selbstverständlich, denn die Produkte der 1966 gegründeten Firma sind schwer zu verstehen: Die Bayern verkaufen Bausoftware. Ein Geschäft, das sich in der Corona-Pandemie allerdings als weitgehend krisenfest bewährt hat: „Die gute Baukonjunktur und die nach wie vor ineffizienten Prozesse der Branche sind unsere größten Wachstumstreiber“, sagte Kaufmann dem Handelsblatt.

Die Firma legt stürmisch zu und ist hochprofitabel. Dennoch macht sich der Manager jetzt daran, die nächste Wachstumsstory zu schreiben. Er will auf einem für den Konzern eher ungewöhnlichen Terrain reüssieren: mit 3D-Software für Film, Fernsehen und die Werbebranche. „Wir sehen die Chance, ein relevantes, eigenständiges Geschäft zu entwickeln“, unterstrich Hofmann.

Mit der Tochter Maxon ist Nemetschek zwar schon seit Jahren in dem Bereich aktiv. Zuletzt aber hat der Konzern zwei US-Zukäufe mit Maxon verschmolzen. Entstanden ist ein Bereich mit jetzt 400 Mitarbeitern – und großen Ambitionen: „Ich erwarte ein Wachstum von 15 bis 20 Prozent pro Jahr“, erläuterte Kaufmann. Die Programme von Maxon nutzen Kreative, um virtuelle Inhalte für Spielfilme, TV-Shows und Werbespots zu erstellen, sowie für Computerspiele, Medizintechnik und natürlich für Architektur.

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Im ersten Halbjahr erzielte die Sparte einen Umsatz 31,2 Millionen Euro, gut ein Fünftel mehr als im Vorjahr. Die Erlöse des gesamten Konzerns legten im selben Zeitraum lediglich um 12,5 Prozent auf rund 324 Millionen Euro zu. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) der Division „Media and Entertainment“ schoss um zwei Drittel auf 10,8 Millionen Euro in die Höhe. Das entspricht einer operativen Marge von fast 35 Prozent.

Neue Klientel

Nemetschek hat Maxon Anfang des Jahrtausends übernommen, um dreidimensionale Animationen von Gebäuden zu erstellen und so das Kerngeschäft zu verstärken. Inzwischen aber nutzen Sender und Studios wie Sky, Fox und ESPN die Software genauso wie Werbeagenturen. Nemetschek arbeitet eigenen Angaben zufolge darüber hinaus mit Spieleentwicklern wie Epic Games zusammen und sogar mit dem iPhone-Hersteller Apple.

Es ist eine gänzlich andere Klientel, als sie die Münchener sonst bedienen. Kunden sind üblicherweise Architekten und Ingenieure, Projektentwickler sowie Baufirmen und Immobiliengesellschaften. Die Trends der IT-Industrie bildet Nemetschek auf dem Bau ab: Pläne werden inzwischen in 3D angezeigt, die Software läuft vor Ort auf Tablets, die Informationen liegen in der Datenwolke und sind damit überall auf der Welt abrufbar.

Axel Kaufmann

Nemetschek-CEO Axel Kaufmann in seinem Büro neben dem früheren Münchener Flughafen.

Dass sich Nemetschek mit der Medienindustrie verzettelt, sei nicht zu befürchten, beteuert Kaufmann. „Wir haben erfolgreich diversifiziert, ohne den Fokus auf das Hauptgeschäft zu verlieren.“
Analysten sehen Nemetschek denn auch positiv. Der Softwareanbieter habe auf breiter Front die Erwartungen übertroffen, urteilte Analyst Knut Woller von der Baader Bank im Sommer nach den Halbjahreszahlen. Die wesentlichen und für die starken Ergebnisse im zweiten Quartal verantwortlichen Geschäftstreiber seien auch in der zweiten Jahreshälfte intakt, prognostiziert Berenberg-Analyst Gal Munda. Nach dem Kurssprung der vergangenen Monate rechnet der Banker jedoch mit keinem weiteren Anstieg. Nemetschek ist gut zehn Milliarden Euro wert auf dem Parkett. Unter den deutschen Softwareherstellern kommt nur SAP auf eine höhere Marktkapitalisierung.

Akquisitionen, mit denen auch der Medienbereich entstanden ist, sind seit Jahren ein wichtiger Bestandteil der Strategie von Nemetschek. 15 weitgehend eigenständige Marken existieren, sie sind vier Bereichen zugeordnet. Technologische Synergien werden gehoben, ansonsten aber treten die Spezialisten eigenständig auf.

Bausoftware-Hersteller sind generell begehrt, das spiegelt sich in den steigenden Kursen wider. Der französische Konzern Schneider Electric ist gerade dabei, die letzten freien Aktionäre der Stuttgarter RIB Software per Squeeze-out abzufinden. Als die Übernahme vergangenes Jahr angekündigt wurde, bot der Elektrokonzern 29 Euro je Aktie. Die noch verbliebenen Anteilseigner, gut 96 Prozent der Anteile gehören Schneider schon, sollen nun 41,72 Euro pro Papier bekommen.

Dass die Münchener einmal selbst übernommen werden, ist unwahrscheinlich; zumindest, solange die Gründerfamilie Nemetschek dabeibleibt, der gut die Hälfte Anteile gehört.

Mehr: Gerd Gigerenzer: „Fragezeichen hinter hohen Kursen der Tech-Konzerne“

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Wie ein Partyunternehmer mit Corona-Tests Millionen verdiente - FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung

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Drastischer Schritt: Autohersteller stoppt Produktion bis Ende 2021 - inside digital

Der weltweite Mangel an Halbleitern sorgt dafür, dass weitere zentrale Werke der Pkw-Produktion in Deutschland vorübergehend geschlossen werden müssen beziehungsweise nur eingeschränkt zur Verfügung stehen. Betroffen ist auf der einen Seite Opel mit seinem Werk in Eisenach. Auf der anderen Seite betrifft es das deutsche Stammwerk von Ford in Köln. Auch andere Autohersteller hatten in der jüngeren Vergangenheit mit Problemen zu kämpfen.

Opel muss Werk in Eisenach komplett schließen

Mindestens bis Ende 2021, also für ein ganzes Quartal, schließt der Autohersteller Opel sein Werk im thüringischen Eisenach. Dort produzieren rund 1.300 Mitarbeiter den Opel Grandland. Bereits ab dem kommenden Montag stehen die Bänder still und alle Mitarbeiter müssen in Kurzarbeit, „um die Maßnahme sozialverträglich zu gestalten“, wie ein Konzernsprecher erklärte. Bisher war die Produktion im Opel-Werk Eisenach aufgrund von Lieferengpässen und langen Lieferzeiten bereits reduziert gewesen, jetzt folgt der Not-Stopp. Und das könnte auch Auswirkungen auf viele Zulieferbetriebe im Umland haben.

Ein Bezirksleiter der IG Metall sagte gegenüber der Nachrichtenagentur dpa: „Das ist ein ungeheuerlicher Vorgang in Form, Stil und Inhalt. Ich kenne im Moment keinen anderen Automobilhersteller, der wegen fehlender Teile Kurzarbeit bis ins nächste Jahr ankündigt wie Opel.“ Bei der Gewerkschaft mutmaßt man, dass Opel die Produktion des Grandland in Eisenach komplett stoppen und in das Werk im französischen Sochaux verlagern könnte.

Ford verlängert Produktionsstopp des Fiesta

Auch bei Ford in Köln läuft die Produktion von neuen Autos längst nicht mehr im Normalbetrieb. Schon seit Anfang September ruht die Produktion des Modells Fiesta. Und das wird auch noch mindestens bis Ende Oktober so bleiben, berichtet ebenfalls die dpa. In der Fiesta-Produktion arbeiten dem Vernehmen nach rund 5.000 Menschen. Auch sie müssen jetzt in Kurzarbeit.

Ein Sprecher von Ford erklärte gegenüber dem TV-Sender RTL: „Die Verfügbarkeit von Halbleitern auf dem Weltmarkt bleibt auf absehbare Zeit sehr volatil. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, unsere Situation zu verbessern, um unsere Produktion danach schnellstmöglich wieder aufnehmen zu können. Allerdings gehen wir davon aus, dass es in absehbarer Zeit immer wieder zu Produktionsausfällen kommen kann.“

Auch andere Autohersteller im Krisenmodus

Schon in der Coronakrise hatten zahlreiche Autohersteller die Produktion in ihren Werken in den vergangenen Monaten drosseln oder sogar komplett einstellen müssen. Auch Volkswagen hatte jüngst über Produktionsausfälle und Kurzarbeit am Stammsitz in Wolfsburg berichtet. Bekannt wurde auch, dass im Jahr 2021 weltweit wohl 7,7 Millionen Autos weniger produziert werden als geplant. Die Folge: Der Autoindustrie entgehen Milliardenumsätze.

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Stammwerk in Wolfsburg: VW-Betriebsrat fordert Beschleunigung für E-Autos - Golem.de - Golem.de

Das Stammwerk in Wolfsburg hat ein historisches Produktionstief hinter sich. Künftig sollen E-Autos die Auslastung bei VW deutlich erhöhen.

VW-Logo auf einem Fahrzeug in Wolfsburg
VW-Logo auf einem Fahrzeug in Wolfsburg (Bild: Ronny Hartmann / AFP)

Der VW-Betriebsrat fordert angesichts des nicht ausgelasteten Stammwerks in Wolfsburg einen zügigeren Weg in die Produktion von E-Autos. "Die schwierige Lage im Werk Wolfsburg bildet einen klaren Schwerpunkt der laufenden Beratungen für die diesjährige Planungsrunde", sagte die Gesamt- und Konzernbetriebsratsvorsitzende Daniela Cavallo laut einer Mitteilung vom Samstag. Mit dem Abschluss der Planungsrunde würden in etwa sechs Wochen die Investitionen in die weltweiten Konzernstandorte festgelegt. Die Beschlüsse reichen bis in die zweite Hälfte des Jahrzehnts.

Cavallo und ihr Stellvertreter Gerardo Scarpino verwiesen auf die angespannte Situation im Stammwerk. Der Fabrik drohe aktuell im zweiten Jahr in Folge ein seit der Nachkriegszeit historisches Produktionstief. Vergangenes Jahr sei Wolfsburg nur auf knapp eine halbe Million Fahrzeuge gekommen. Dieses Jahr, ebenfalls geprägt von erheblicher Kurzarbeit, dürften es sogar noch einmal weniger werden.

Damit unterschreite das Stammwerk nicht nur den jüngsten Zehn-Jahres-Durchschnitt von knapp 780.000 Autos pro Jahr. Auch die mit dem Unternehmen vereinbarten Auslastungszusagen lägen weit davon entfernt: So habe der Vorstand mit dem Ende 2016 beschlossenen Zukunftspakt für das Jahr 2020 eine Auslastung von mindestens 820.000 Fahrzeugen im Stammwerk garantiert. Mitte 2018 war sogar das Ziel von einer Million Fahrzeuge in Aussicht gestellt worden.

Trinity wird zur Auslastung des Werkes nicht ausreichen

"Auch bereinigt um die aktuellen Negativfaktoren Corona und Halbleitermangel sind wir von diesen gemeinsam verabredeten Plänen weit entfernt", sagte Cavallo und fügte hinzu, die Belegschaft sei zunehmend besorgt: "Sie kennt solch lange Kurzarbeitsphasen nicht." Das gelte nicht nur, aber besonders auch für die Kolleginnen und Kollegen im Stammwerk.

Das Leuchtturm-Projekt Trinity, mit dem Mitte des Jahrzehnts ein gänzlich neues VW-Flaggschiff ins Stammwerk kommt, werde das Blatt nicht wenden. Der Produktionsstart für Trinity ist für 2026 in Aussicht gestellt. "Es ist an der Entwicklung der Zahlen schon abzusehen, dass der Trinity zur Auslastung des Werkes nicht ausreichen wird", betonte Scarpino. Der Standort brauche einen rascheren Weg in die E-Mobilität, forderte Cavallo, es müsse sich dabei um ein volumenfähiges Modell handeln.

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Wie der E-Bike-Boom ausgebremst wird - FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung

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Friday, October 1, 2021

Diese Aktien empfehlen Experten zu kaufen - finanzen.net


Platz 16: Das Ranking

Anleger, die Aktien kaufen wollen, ziehen häufig Analystenstimmen zu Rate. In der vergangenen Handelswoche haben wieder zahlreiche Experten zum Einstieg in Aktien geraten. Diese Anteilsscheine wurden von den Analysten zum Kauf empfohlen.

Quelle: finanzen.net, Bild: SergeyP / Shutterstock.com

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Ukraine-Krieg im Ticker: DAX schließt tief im Minus -- US-Börsen schließen uneinheitlich -- Siemens Energy neue Struktur -- CTS Eventim macht Gewinn -- ADLER Group, Lufthansa, Snap, Zoom im Fokus - finanzen.net

Der deutsche Aktienmarkt brach seine Erholung am Dienstag bereits wieder ab. Der DAX fiel bereits zur Eröffnung zurück und bewegte sich au...