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Sunday, August 1, 2021

US-Konzerne und Joe Bidens Umverteilungspläne: Goldene Zeiten im Monopolkapitalismus - DER SPIEGEL

Coronakrise? War da was? Die großen US-Konzerne streichen Rekordgewinne ein. Präsident Joe Biden will ihre Macht eigentlich brechen – doch das könnte schwieriger werden als gedacht.
Container im Hafen von Newark

Container im Hafen von Newark

Foto: Howard Kingsnorth / Getty Images
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Mainzer Impfstoffhersteller: Biontech schreibt 500 neue Stellen aus - DER SPIEGEL

Biontech war der erste Hersteller, der einen Impfstoff gegen das Coronavirus entwickelte. Nun will die Mainzer Firma expandieren.
Biontech-Vorstandsvorsitzender Uğur Şahin

Biontech-Vorstandsvorsitzender Uğur Şahin

Foto: Andreas Arnold / dpa
kry/AFP

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Größter Absatzmarkt in China: Deutsche Autobauer legen bei Stromern zu - n-tv NACHRICHTEN

Ob Plug-in-Hybrid oder vollelektrische Fahrzeuge: Deutsche Autohersteller liefern mittlerweile jedes sechste Elektroauto weltweit. Doch noch immer wird der Markt von China dominiert. Dort gibt es auch die größte Nachfrage nach E-Mobilität.

Weltweit jedes sechste Elektroauto stammt mittlerweile von einem deutschen Hersteller. Bei vollelektrischen Fahrzeugen stieg der Anteil deutscher Autobauer laut einer Marktstudie der Unternehmensberatung PwC im zweiten Quartal auf 17 Prozent, bei Plug-in-Hybriden auf 50 Prozent. Der VW-Konzern, BMW und Mercedes-Benz hatten im ersten Halbjahr insgesamt 246.000 Batterieautos und rund 370.000 Plug-in-Hybride verkauft.

Dominiert wird der Markt für vollelektrische Autos laut PwC gegenwärtig noch von chinesischen und US-amerikanischen Herstellern. Die mit Abstand größte Nachfrage nach vollelektrischen Stromern gibt es laut PwC in China: Dort wurden im ersten Halbjahr 980.000 E-Autos und 212.000 Plug-in-Hybride zugelassen. Im zweiten Quartal stieg der Anteil der rein batteriebetriebenen Fahrzeuge auf über 11 Prozent und lag damit vor den europäischen Kernmärkten mit 8 Prozent.

China setzt auf E-Mobilität

"Im globalen Vergleich entfallen 58 Prozent der E-Auto-Käufe in diesem Zeitraum auf den chinesischen Markt", schrieben die Branchenexperten. Die Volksrepublik stelle die Weichen auf E-Mobilität, um "sich als eine der führenden Hightech-Nationen zu positionieren und gleichzeitig die Lebensqualität der eigenen Bürger durch die Reduktion der Umweltverschmutzung zu verbessern". In Deutschland haben die Stromer mit 84.000 Neuzulassungen im zweiten Quartal fast gleichgezogen mit den Plug-in-Hybriden mit gut 85.000 Neuzulassungen. Zusammen lag ihr Marktanteil im ersten Halbjahr bei 23 Prozent.

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Das wachsende Angebot der Hersteller und die staatlichen Kaufprämien für E-Autos und Ladeboxen seien wichtige Hebel, sagte PwC-Branchenexperte Felix Kuhnert. In den USA dagegen kamen Stromer und Plug-in-Hybride zusammen nur auf 3 Prozent. Die von Präsident Joe Biden geplanten Anreize, das steigende Umweltbewusstsein und technische Fortschritte könnten das jedoch ändern.

Angesichts des Markthochlaufs in fast allen Kernmärkten kämen Lieferschwierigkeiten bei Chips und Batterien allerdings zur Unzeit, sagte Pwc-Strategieberater Jörn Neuhausen. Außerdem müssten die erneuerbaren Stromquellen zügig ausgebaut werden, um den Vorteil beim CO2-Ausstoß gegenüber den konventionellen Antrieben auch tatsächlich auszuspielen.

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Saturday, July 31, 2021

Probleme mit Batterie-Produktion: Tesla Cybertruck könnte eine Million Dollar kosten - t3n – digital pioneers

Tesla Cybertruck. (Foto: Tesla)

Eine Million US-Dollar pro Stück könnte ein Cybertruck laut Tesla-Chef Elon Musk kosten, wenn das Unternehmen die Produktion der neuen 4680-Batteriezellen nicht in den Griff bekommt.

Der optisch äußerst ungewöhnliche Cybertruck soll ab 2022 produziert und zu einem Preis ab rund 50.000 Dollar verkauft werden. Das war die bisherige Annahme. Anlässlich der Präsentation der Quartalszahlen hat Musk jetzt gewarnt, dass jeder Cybertruck „buchstäblich eine Million Dollar“ kosten könnte.

Produktionsprobleme der 4680-Batterie nicht gelöst

Das gelte freilich nur, wenn Tesla die bestehenden Probleme mit der Produktion der anlässlich des Battery Day im vergangenen Herbst vorgestellten modernen Batteriezelle 4680 nicht gelöst bekommt. Sowohl der Cybertruck wie auch der Semi-Truck, die in Entwicklung befindlichen Zugmaschine Teslas, sind rund um die 4680-Zelle konzipiert.

Sollte Tesla den Cybertruck nur in Kleinserie bauen können, weil die Zellen nicht in entsprechender Qualität und Stückzahl zur Verfügung stehen, würde sich das nach Musks Einschätzung extrem auf den Stückpreis auswirken. Sogar Preise von oberhalb einer Million Dollar könnte sich der Tesla-Chef dann vorstellen. Skaleneffekte aus der Massenproduktion seien wichtige Elemente, um die Kosten für das einzelne Fahrzeug im Griff zu behalten, gab Musk zu bedenken.

Perspektive für 4680-Zelle unklar

Wann die Probleme mit der Massenproduktion der 4680-Zellen behoben sein werden, kann Musk nicht sagen. Es habe es schon viele nächtliche Besprechungen mit Lieferanten gegeben, um Wege zu finden, die Volumenproduktion zu sichern. Es bleibe aber schwer einschätzbar, wann das letzte technische Problem nachhaltig gelöst sein wird.

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Derzeit hält Tesla an der Planung fest, mit der Produktion des Cybertrucks bis Ende dieses Jahres zu beginnen. Den Semi-Truck hatte Tesla jüngst auf 2022 verschoben. Bis Ende dieses Jahres soll nun eine Produktion aufgebaut werden, die die Herstellung von fünf Semis pro Woche ermöglicht.

Weltweite Mikrochip-Knappheit schmälert Profitabilität nicht

Hinzu komme die weltweite Mikrochipknappheit, die den gesamten Technologiesektor unter Druck setzt, auch Tesla. Eine eigene Chip-Produktion aufzubauen, würde den Autohersteller „12 bis 18 Monate“ kosten und das würde dann schon „blitzschnell“ sein, so Musk.

Die Engpässe haben die Profitabilität des Herstellers bislang nicht geschmälert. Die jüngsten Quartalszahlen zeigen, dass Tesla im Kerngeschäft der Stromerproduktion überaus erfolgreich bleibt.

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Chris Boos: „Wir müssen wieder ein Land der Talente und Macher werden“ - WELT

Die Industrienationen ringen um ihre Stellung in der Königsdisziplin Künstliche Intelligenz. Chris Boos, KI-Pionier und einflussreicher Vordenker der Szene, spricht über die Position Deutschlands im weltweiten Wettbewerb um die Spitzenplätze – und verrät das Erfolgsmodell.

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Nach Mondlander-Aus: Beschwerde von Amazon-Gründer Bezos abgelehnt - heise online

Blue Origin: Bezos-Beschwerde zu Mondlandefähre abgelehnt - Golem.de - Golem.de

Damit Blue Origin doch noch den Auftrag für eine Mondlandefähre bekommt, hat Jeff Bezos Geld geboten und sich offiziell beschwert. Es half nichts.

Jeff Bezos' Blue Origin wird vorerst nicht zum Mond fliegen.
Jeff Bezos' Blue Origin wird vorerst nicht zum Mond fliegen. (Bild: Isaiah J. Downing/File Photo/Reuters)

Niederlage für Amazon-Gründer Jeff Bezos im Rennen um das erste kommerzielle Mondlandegerät: Nachdem sich seine Firma Blue Origin bei einer entsprechenden Ausschreibung der US-Raumfahrtbehörde Nasa gegen die Konkurrenzfirma SpaceX von Milliardär Elon Musk nicht durchsetzen konnte, ist auch eine Beschwerde gegen diese Entscheidung abgelehnt worden.

Die Nasa habe bei der Entscheidung keinerlei Regularien verletzt, teilte das Government Accountability Office, ein dem US-Kongress unterstellte Untersuchungsorgan, am 30. Juli mit. Die Beschwerden von Blue Origin und der Firma Dynetics, die bei der Ausschreibung ebenfalls unterlegen war, wurden abgelehnt.

Zuvor hatte Amazon-Gründer Bezos mit einem Geldangebot noch einmal versucht, die Nasa umzustimmen. Blue Origin werde unter anderem in diesem und den kommenden beiden Jahren Kosten von bis zu zwei Milliarden Dollar für Entwicklung und Herstellung des Mondlandegeräts übernehmen, wenn die Firma noch einmal gegen Konkurrent SpaceX von Elon Musk antreten dürfe, schrieb Bezos in einem offenen Brief an Nasa-Chef Bill Nelson. Die Nasa hat darauf zunächst zumindest öffentlich nicht reagiert.

SpaceX gewinnt den neuen Wettlauf zum Mond

Die Behörde hatte sich bei der Ausschreibung im April gegen Blue Origin und Dynetics entschieden und stattdessen SpaceX mit der Entwicklung des ersten kommerziellen Landegeräts beauftragt, das Menschen zum Mond bringen soll.

Der Auftrag mit einem Wert von fast drei Milliarden Dollar ist Teil des sogenannten Artemis-Programms. Ursprünglich hatte die Nasa vor, zwei Firmen zu beauftragen.

Bei der frühestens für 2024 geplanten Mission sollen vier Astronauten mit dem Raumfahrzeug Orion in die Mondumlaufbahn gebracht werden, wo zwei von ihnen für den Endanflug zum Mond auf das Landegefährt von SpaceX umsteigen sollen. Ziel ist es demnach, ein vollständig wiederverwendbares Start- und Landesystem zu entwickeln, das für Flüge zu Zielen wie dem Mond und dem Mars eingesetzt werden kann.

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