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Wednesday, June 30, 2021

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VW: Wird Wolfsburg vom „Dieselgate-Skandal“ erneut eingeholt? – Zusätzliche Bußgelder von „mehr als einer Billion Dollar“? - onvista

Volkswagen hat in einem US-Rechtsstreit um mögliche weitere hohe Bußgelder im „Dieselgate“-Skandal eine empfindliche Niederlage erlitten. Das Oberste Gericht von Ohio entschied am Dienstag, dass der Bundesstaat Sanktionen wegen systematischer Abgasmanipulation gegen den Autobauer verfolgen kann, die über die bereits auf US-Bundesebene vereinbarten Strafen hinausgehen. Für VW sind regionale Verfahren wie dieses in Ohio brisant – dem Wolfsburger Autokonzern könnten erneut milliardenschwere Bußgelder drohen.

Volkswagen teilte auf Nachfrage mit, den Fall vor den US Supreme Court bringen zu wollen, den Obersten Gerichtshof Amerikas. Der Konzern ist der Auffassung, dass Ansprüche einzelner Bundesstaaten im Abgasskandal durch Strafen und Entschädigungen abgegolten seien, die VW bereits wegen Verstößen gegen das landesweite Luftreinhaltegesetz „Clean Air Act“ hatte zahlen müssen. Zu dieser Einschätzung seien auch mehrere andere US-Gerichte in ähnlichen Fällen gekommen.

„Dies ist eine bedeutende Entscheidung, die dafür sorgen wird, dass Volkswagen für sein Verhalten zur Verantwortung gezogen werden kann“, erklärte Ohios Generalstaatsanwalt Dave Yost in einem Statement. Es sei zwar noch nicht entschieden, wie der Bundesstaat in dem Fall nun weiter vorgehe, doch das Oberste Gericht von Ohio habe angeordnet, dass die Türen für ein Verfahren geöffnet werden. „Wir werden Gerechtigkeit suchen“, kündigte Generalstaatsanwalt Yost an.

Das Urteil aus Ohio birgt für VW ein hohes finanzielles Risiko, wie aus der Entscheidung des Gerichts hervorgeht. Die Richter sprachen sich mit 6 zu 1 Stimmen dafür aus, dass weitere Strafen gegen das Unternehmen ermöglicht werden sollten. Richter Michael Donnelly, der als einziger dagegen war, bezifferte die zusätzlichen Bußgelder, die VW dadurch theoretisch entstehen könnten, auf „mehr als eine Billion Dollar“. Ohio ist nur einer von mehreren Schauplätzen – der Autobauer ist in anderen US-Bundesstaaten mit ähnlichen Klagen konfrontiert.

VW hatte im September 2015 auf Druck der US-Umweltbehörden hin zugegeben, mit einer speziellen Software („Defeat Device“) jahrelang die Abgastechnik von Dieselautos manipuliert zu haben. Für den Skandal verbuchte der Konzern bereits Kosten von rund 32 Milliarden Euro – größtenteils für Strafen in den USA. Doch VW könnten noch weitere teure Sanktionen ins Haus stehen. Denn ein Berufungsgericht hatte im Juni 2020 entschieden, dass trotz bereits geschlossener Vergleiche zusätzliche Strafen auf regionaler Ebene zulässig seien.

Hierbei ging es um Klagen von zwei Bezirken der Bundesstaaten Florida und Utah, die jedoch auch landesweit richtungsweisend sein könnten. Die Berufungsrichter hatten erklärt, sie seien sich im Klaren darüber, dass ihre Entscheidung zu „atemberaubenden Belastungen“ für VW führen könne. Allein auf Basis der regionalen Bußgeldkataloge in den beiden Bezirken könnten sich die Strafen potenziell auf bis zu 11,2 Milliarden Dollar pro Jahr belaufen. In diesem Verfahren hatte sich VW bereits im Januar an das Oberste US-Gericht in der Hauptstadt Washington gewandt, um zusätzliche Bußgelder zu verhindern.

dpa-AFX

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onvista Redaktion:  Obwohl VW für den Diesel-Skandal schon über 30 Milliarden Euro bezahlt hat, könnten jetzt erneut hohe Strafzahlungen auf die Wolfsburger zukommen. Das höchste Gericht in den USA muss jetzt entscheiden, ob nach den Vereinigten Staaten auch die einzelnen Bundesstaaten Strafen gegen die Wolfsburger verhängen können. Das zeigt die Komplexität des amerikanischen Rechtssystems. Neben dem Verfahren vor dem US-Supreme Court kann Volkswagen auch versuchen einen außergerichtlichen Vergleich zu schließen, der sicherlich deutlich unter der angesprochenen Summe von einer Billion Dollar liegen dürfte.

Nach einer ersten Schrecksekunde im vorbörslichen Handel hat sich die Aktie wieder etwas gefangen und startet mit einem Minus von 0,5 Prozent in den Handel. Die Anleger mögen Unsicherheiten zwar überhaupt nicht. Allerdings dürfte es noch eine ganze Zeit dauern, bis in diesem Fall eine Entscheidung gefallen ist. Daher dürfte das Problem wieder in den Hintergrund rücken und Anleger sollten die Aktie vorerst nicht voreilig aus dem Depot werfen.

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Geldstrafe wegen Regelverstößen: Robinhood zahlt 70 Millionen Dollar - DER SPIEGEL

Beim Hype um GameStop-Aktien spielte die Broker-App Robinhood eine zentrale Rolle. Nun muss der Anbieter wegen Irreführung und lascher Kontrolle die höchste Geldstrafe zahlen, die US-Behörden je verlangt haben.
Handels-App von Robinhood: Glücksspiel oder Geldanlage?

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Foto:

Patrick Sison / AP

mjm/dpa

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Softwarekonzern: SAP-Betriebsrat besiegelt das Ende seines einstigen Vorsitzenden - WirtschaftsWoche

Alles hat seinen Preis, besonders die Dinge, die nichts kosten.

Art van Rheyn

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FTC-Chefin Lina Khan: Amazon greift Amerikas höchste Kartellwächterin an - DER SPIEGEL

Lina Khan leitet ab sofort die mächtige US-Handelskommission und gilt als Jägerin der Tech-Konzerne. Amazon fordert nun, die Juristin solle sich aus Untersuchungen zur Marktmacht heraushalten – sie sei befangen.
Die jüngste Vorsitzende in der Geschichte der FTC: Die 32-jährige Lina Khan

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Foto:

GRAEME JENNINGS / AFP

mjm/dpa

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Nach Whistleblower-Hinweis: Ex-SAP-Betriebsratschef steht offenbar vor der Kündigung - DER SPIEGEL

Der Softwarekonzern SAP kommt nicht zur Ruhe: Die Staatsanwaltschaft prüft die Aufsichtsratswahl, nun soll der Ex-Betriebsratsvorsitzende wohl außerordentlich gekündigt werden. Er soll E-Mails manipuliert haben.
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Foto: Uwe Anspach / dpa
apr/dpa

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Internet aus dem All: Musk peilt 500.000 Starlink-Nutzer an - n-tv NACHRICHTEN

Momentan nutzen knapp 70.000 Personen den Satelliten-Internetdienst Starlink von Tech-Milliardär Musk. Mitte kommenden Jahres soll sich diese Zahl auf rund eine halbe Million drastisch vervielfachen. Der Erlös aus dem Geschäft soll in ein anderes Herzensprojekt von Musk fließen.

Tech-Milliardär Elon Musk hofft auf rund eine halbe Million Nutzer für seinen Satelliten-Internetdienst Starlink zur Mitte kommenden Jahres. Mit fortlaufenden Starts rechnet Musks Raumfahrtfirma SpaceX damit, im August den Großteil der Welt mit Internet aus dem All versorgen zu können.

Tesla Motors (USD)
Tesla Motors (USD) 679,91

Aktuell habe Starlink gut 69.000 Nutzer, sagte Musk in einem Video-Interview auf dem Mobile World Congress in Barcelona. Er betrachte den Starlink-Dienst nicht als Konkurrenz zum Angebot etablierter Mobilfunk-Anbieter, sondern als Ergänzung, sagte der Unternehmer, der auch den Elektroauto-Hersteller Tesla führt.

Der Aufbau des Starlink-Systems werde rund 20 bis 30 Milliarden Dollar (16,7 bis 25 Milliarden Euro) kosten, schätzte Musk. Wenn das Netz mit der Zeit Erlöse erzeugt, soll das Geld in den Abschluss der Entwicklung der großen SpaceX-Rakete Starship fließen, kündigte Musk an.

Starship soll unter anderem für Transporte zum Mond und zum Mars dienen. Der Dienst stellt Nutzerinnen und Nutzern derzeit eine Download-Geschwindigkeit von bis zu 100 MBit pro Sekunde sowie 20 MBit pro Sekunde beim Hochladen von Daten in Aussicht.

Der Starlink-Service kostet die ersten Kunden 99 Dollar im Monat - plus eine Einmal-Investition von 499 Dollar in eine Übertragungsanlage. SpaceX selbst kosteten diese Terminals aktuell doppelt so viel, räumte Musk ein. SpaceX will den Preis aber mit der Zeit auf wenige hundert Dollar drücken.

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Der deutsche Aktienmarkt brach seine Erholung am Dienstag bereits wieder ab. Der DAX fiel bereits zur Eröffnung zurück und bewegte sich au...